Aktuelles Heft

Das vierte Heft des 67. Jahrgangs ist mit folgenden Inhalten erschienen:

Aufsätze

Robert Büchner
Cristof Empl der Jüngere (+ 1568) aus Rattenberg
Diener der Augsburger Kaufleute Manlich, Katzbeck
und Bimmel in ihren Tiroler Hüttenwerken

Manfred Mücke
Carl Johann Bernhard Karsten und sein "Grundriss
der deutschen Bergrechtslehre" von 1828 parallel zur
zeitgenössischen deutschen Bergrechtsliteratur gelesen

Miszellen

Michael Farrenkopf
Über den Bergbau im "Dritten Reich"-
Eine Ausstellung in Ibbenbüren

Gerd Grabaw
Zum 250-jährigen Jubiläum der Bergakademie Freiberg,
der ältesten montanistischen Hochschule der Welt

Tagungen/Veranstaltungen

Eva Nüsser
"Work with Sounds".
Tagung im LWL-Industriemuseum- Zeche Zollern

Rezensionen

Christian Böse/Michael Farrenkopf:
Zeche am Strom. Die Geschichte des Bergwerks Walsum
(Rez. v. Olaf Schmidt-Rutsch)

Sigrid Schneider (Hrsg.):
Frauen im Revier- Bilderreise durch ein Jahrhundert
(Rez. v. Eckart Pasche)

Hans-Joachim Kraschewski:
Schmelzhütten und Schmelzarbeit im Harz des
17./18. Jahrhunderts.
Der Hüttenbetrieb als technologischer und
sozialökonomischer Handlungsraum
(Rez. v. Hans-Gert Bachmann)

Judith Rainhorn (Hrsg.):
Sante et travail a la mine, XIX-XXI siede
(Rez. v. Iris Borowy)

Land Nordrhein-Westfalen / Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) / Landschaftsverband
Rheinland (LVR)/Regionalverband Ruhr (RVR)/
Stadt Dortmund/Stadt Essen/Dagmar Kift/Beatrix
Commandeur/Jochem Putsch/Norbert Tempel (Hrsg.):
Industriekultur 2020.
Positionen und Visionen für Nordrhein-Westfalen
(Rez. v. Stefan Niederhagemann)

Titelbild

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg, die 2015 ihr 250jähriges Jubiläum feiert, bemühte sich schon früh um eine Verbesserung des Praxisbezugs der Lehre. Als sich Anfang des 20. Jahrhunderts die Stilllegung des Freiberger Silberbergbaus abzeichnete, begann sie mit den Vorbereitungen zur Übernahme der "Himmelfahrt-Fundgrube" - Schacht "Reiche Zeche", um die Anlage zur Ausbildung in den Fachbereichen Bergtechnik, Markscheidewesen und Maschinentechnik zu nutzen. Ab 1937 wurde der Betrieb des Lehr- und Forschungsbergwerks durch die Wiederaufnahme der Förderung unterbrochen. Nach dem Zweiten Weltkrieg lief sie bis zur Stilllegung der Anlage 1969 parallel. Das 1953 errichtete Fördergerüst gilt als Wahrzeichen des Freiherger Bergbaus. Heute ist das Lehrbergwerk einzigartig in Deutschland.