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Das erste Heft des 57. Jahrgangs ist mit folgenden Inhalten erschienen: |
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Aufsätze
MEISTERWERKE BERGBAULICHER KUNST UND KULTUR, Nr. 110: Titelbild
Das Titelbild zeigt die Belegschaft des Kalibergwerkes der Gewerkschaft Thüringen in Heygendorf im Jahre 1905. Der Schacht II des Bergwerkes wurde am 13. Januar 1913 angesetzt und im Folgenden durch die Rheinisch-Westfälische Schachtbaugesellschaft in den Schichten des unteren Buntsandsteins bis zu einer Teufe von 275 m niedergebracht. Von da an traten bergtechnische Probleme auf, die vor allem durch die Wahl der Ausmauerung anstelle des Einsatzes von Tübbingen begründet waren. Starke zusitzende Wassermengen ließen sich nicht beherrschen, hinzu kamen allgemeine Probleme der Gewerkschaft infolge des Ersten Weltkrieges. Der Aufsatz von Hans-Jürgen Schmidt auf den Seiten 2 bis 9 dieses Heftes analysiert die Geschichte des Kaliwerkes Thüringen in Heygendorf, das sich mit komplizierten Voraussetzungen der Lagerstätte konfrontiert sah und nach Beendigung des Ersten Weltkrieges sukzessive stillgelegt werden musste.
DER ANSCHNITT erscheint mit dem ersten Heft des Jahres 2005 bereits in seinem 57. Jahrgang. In dieser mehr als ein halbes Jahrhundert währenden Phase hat er sich zu der international führenden montanhistorischen Fachzeitschrift entwickelt. Aus den Anfängen eines ambitionierten Mitteilungsblatts für bergbaugeschichtliche und vor allem kunst- und kulturgeschichtliche Belange des Montanwesens führte ihn insbesondere der langjährige Schriftleiter Dr. Werner Kroker seit den 1970er-Jahren auf das wissenschaftliche Niveau, das ihn seit Jahren auszeichnet. In gewisser Weise lassen sich diese inhaltlichen Entwicklungsschritte auch in der Wahl des äußeren Erscheinungsbildes nachvollziehen. Anfänglich durch einen grau bis hellgrünen Einband umschlossen, erschienen die Hefte zwischen 1976 und 1979 in einer wechselnden Grundfarbe pro Jahrgang. 1980, zum 50-jährigen Bestehen des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, führte man den silbernen Umschlag ein, der bis heute beibehalten worden ist und den Wiedererkennungswert der Zeitschrift ausmacht. Aufmerksame Leser wissen, dass auch in den Jahren seither gelegentlich kleinere Veränderungen im Layout der Zeitschrift vorgenommen worden sind, um ihr ein zeitgemäßes Erscheinungsbild zu geben. Eben aus diesem Grund haben sich Herausgeberschaft und Schriftleitung im Jahr des 75-jährigen Jubiläums des Deutschen Bergbau-Museums Bochum entschieden, den ANSCHNITT wieder ein wenig nach modernen Gesichtpunkten zu verändern. Damit verbindet sich die Hoffnung, dass DER ANSCHNITT umso mehr als eine Zeitschrift wahrgenommen und gelesen wird, die ein hohes wissenschaftliches Niveau aufweist und zugleich ein ansprechendes optisches Erscheinungsbild hat. Dr. Michael Farrenkopf |
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