Aufsätze
Miszellen
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Rudolf Mirsch/Ludwig Rommel:
Nappian und Neucke -
Die legendären Begründer des Mansfelder Bergbaus als steinerne Zeugen
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Claus Haake:
Das "Mansfelder Oratorium" -
Klingendes Denkmal für die Mansfelder Bergarbeiter
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Rudolf Mirsch:
Otto Spitzbarth und seine Zeichnungen Mansfelder Berg- und Hüttenleute
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Armin Leuchte:
Der Verein Mansfelder Berg- und Hüttenleute e.V. -
Ein Porträt
Tagungen/Veranstaltungen
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Michael Farrenkopf:
„Von Rhein und Ruhr in die Welt“ - Filmretrospektive Industriefilm Ruhr '03
Rezensionen
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Wolfgang Ingenhaeff/Roland Staudinger/Kurt Ebert (Hrsg.):
Festschrift Rudolf Palme zum 60. Geburtstag
(Rez. v. Wilfried Reininghaus)
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Gevert Nörtemann:
Mitten im Pott.
Röhlinghausen und die Zeche Königsgrube
(Rez. v. Klaus Wisotzky)
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Gerhard Koetter:
Bergbau im Muttental.
Geologie und Geschichte des Wittener Bergbauwanderwegs
(Rez. v. Walter E. Gantenberg)
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Gerhard Lehrberger/Wilhelm Völcker-Janssen (Hrsg.):
Gold in Deutschland und Österreich.
Beiträge der Arbeitstagung im Museum Korbach am 9. und 10. September 2000
(Rez. v. Hans-Gert Bachmann)
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Holger Menne (unter Mitarbeit von Detlef Berger und Günther Krumbiegel):
Wachs aus Braunkohle.
Die Geschichte der Gewinnung und Veredlung von Braunkohle im Oberröblinger Revier
(Rez. v. Eberhard Wächtler)
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Jenny Mex:
Der kurhannoversche Eisenhüttenverbund und sein Markt (1765-1806).
Eine volkswirtschaftliche Untersuchung
(Rez. v. Hans-Heinrich Hillegeist)
Beilage
MEISTERWERKE BERGBAULICHER KUNST UND KULTUR, Nr. 104:
So genannter Veltheim-Krater für Franz Wilhelm Werner Freiherrn von Veltheim (1785-1839)
Titelbild und Editorial
Das Mansfelder Kupferschieferrevier um Eisleben, Hettstedt und Sangerhausen gehört zu den ältesten und bergwirtschaftlich wichtigsten deutschen Bergbaurevieren. Spätestens seit 1200 ging ein bedeutender Metallerzbergbau um, der ununterbrochen durch die Jahrhunderte hindurch fortgesetzt worden ist und erst mit der deutschen Wiedervereinigung sein Ende genommen hat. Die Auswirkungen der Stilllegung der Bergwerksproduktion waren und sind für die Region einschneidend: Der Bergbau wurde vollständig, das Hüttenwesen bis auf geringe Kapazitäten gegenüber der Vor-Wende-Zeit zurückgefahren. Entsprechend hoch ist die Arbeitslosigkeit, da Ersatz-Industrien bislang nicht in adäquatem Umfang angesiedelt werden konnten.
Vor diesem Hintergrund sind alle Verantwortlichen aufgefordert, vorhandene Ressourcen nicht nur in der Region zu nutzen, um das Mansfelder Land nachhaltig zu strukturieren und weiter zu entwickeln. Eine wichtige, bislang noch nicht ausreichend genutzte Chance liegt im Industrietourismus - bietet das Mansfelder Revier doch neben einer eindrucksvollen Landschaft auch eine außergewöhnlich große Zahl an regional bis international bedeutsamen Technischen Denkmalen. Eine Möglichkeit, diese Bedeutung den Menschen näher zu bringen, bietet die in diesem Heft vorgestellte "Mansfelder Kupfer-Straße", die als Ausgangspunkt für einen sanften Industrietourismus verstanden werden soll. Das Titelbild stellt dazu eine Collage aus dem Entwurf eines möglichen Hinweisschildes und dem Denkmal des Helbraer Schneider-Schachtes dar.
Die Autoren der Aufsätze, die dem Verein Mansfelder Berg- und Hüttenleute e.V., Lutherstadt Eisleben, angehören, weisen in ihren Beiträgen nicht nur auf die reiche montanistische Vergangenheit und die daraus entstandenen Denkmale hin, sondern fordern auch die verantwortlichen Politiker auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um dieses Projekt als Chance zu begreifen und die "Mansfelder Kupfer-Straße" Realität werden zu lassen - zum Wohle der Menschen im Mansfelder Land. Die Denkmale des Berg- und Hüttenwesens sind ein ungehobener Schatz und besitzen ein hohes Potenzial, das genutzt werden will.
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